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Welche Möglichkeiten gibt es im Bereich der Entwicklungspolitik?
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Um Partizipation und eigene Verantwortung unserer Partner in den Entwicklungsländern zu stärken, werden so viele einheimische Fachkräfte wie möglich in den Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit eingesetzt. Ein wichtiger Aspekt der Entwicklungszusammenarbeit ist deshalb die berufliche Fortbildung von einheimischen Fach- und Führungskräften. Für eine Anbindung der Partnerländer an die globalen Wissensnetze sorgt die Kooperation mit Wissenschaftsinstituten und Hochschulen. Detaillierte Informationen gibt es hier. Trotzdem wird es auch in Zukunft wichtig sein, dass externe Experten wesentliche Aufgaben übernehmen. Neben einer Tätigkeit im Ausland oder bei internationalen Organisationen gibt es auch die Möglichkeit, in Deutschland für verschiedene staatliche und nichtstaatliche Institutionen der Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten. | In den Partnerländern arbeitenEine Tätigkeit in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist zum Beispiel als "Entsandte Fachkraft", als "Integrierte Fachkraft" oder als "Entwicklungshelfer" möglich. Für Berufstätige unter 28 oder 30 Jahren können Arbeits- und Studienaufenthalte in Afrika, Lateinamerika und Asien interessant sein – zum Beispiel im Rahmen des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts. Auch verschiedene Programme der entwicklungspolitischen Nachwuchsförderung richten sich an diese Zielgruppe. Detaillierte Informationen über die Entsendung und Vermittlung von Fachkräften findest du hier. Informationen über den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts findest du hier. | In Deutschland arbeitenAuch in Deutschland gibt es viele Möglichkeiten, im Berufsfeld Entwicklungszusammenarbeit zu arbeiten. Die großen und kleinen entwicklungspolitischen Organisationen und Institutionen verfügen über Niederlassungen. Hier arbeiten zum Beispiel Bürofachkräfte oder Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler. Bei vielen dieser Organisationen gibt es Ausbildungs- und Praktikumsplätze. Einige wichtige deutsche Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier. Ein interessanter Arbeitgeber in Deutschland ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ entwickelt die Leitlinien und Konzepte deutscher Entwicklungspolitik. Es bestimmt die langfristigen Strategien der Zusammenarbeit mit den verschiedenen nationalen wie internationalen Akteuren und definiert die Regeln für ihre Durchführung. Aufgrund dieses konzeptionell und strategisch anspruchsvollen Mandats beschäftigt das BMZ hoch qualifizierte Fachkräfte. Die Palette wissenschaftlicher Fachrichtungen ist dabei bewusst sehr breit angelegt, zum einen, um der Komplexität des "Geschäfts" Entwicklungszusammenarbeit gerecht werden zu können, zum anderen, um die vielen schwierigen Fragestellungen der Entwicklungszusammenarbeit aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven betrachten und innovative, nachhaltige Lösungen entwickeln zu können. Die zahlenmäßig größte Gruppe der BMZ-Bediensteten, der so genannte höhere Dienst, verfügt über einen wissenschaftlichen Universitätsabschluss. Wer sich demnach als Referentin oder Referent im BMZ bewerben möchte, sollte ein Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen haben (= Note "gut" und besser, für Juristinnen/Juristen beide Staatsexamina mit mindestens "befriedigend"). Exemplarische Fachbereiche sind: Volkswirtschaftslehre, Jura, Verwaltungswissenschaft, Politologie Agrarwissenschaft (häufig) sowie Betriebswirtschaftslehre, Soziologie, Forstwissenschaft, Geographie, Regionalwissenschaft und Islamwissenschaft. Für eine Anstellung als Sachbearbeiterin oder Sachbearbeiter in der Laufbahn des gehobenen Dienstes sind Abitur oder Fachhochschulabschluss und eine entsprechende Verwaltungsausbildung für den gehobenen Dienst oder eine gleichwertige Ausbildung erforderlich. Daneben bildet das BMZ junge Schulabgängerinnen und Schulabgänger zu Fachangestellten für Bürokommunikation und – seit 2005 – auch im Berufsfeld Elektronikerin/Elektroniker (mittlerer Dienst) aus. Informationen über freie Stellen und die Möglichkeiten einer Bewerbung beim BMZ finden Sie hier. | In internationalen Organisationen arbeiten
Zurzeit arbeiten etwa 5.000 Deutsche in internationalen Organisationen, davon etwa 1.900 bei der Europäischen Union. Im Verhältnis zur Größe der deutschen Bevölkerung und zu den finanziellen Beiträgen, die Deutschland für internationale Organisationen aufbringt, ist die Bundesrepublik in vielen internationalen Organisationen personell unterrepräsentiert. Darum ist es ein Anliegen der Bundesregierung, die Zahl deutscher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in internationalen Einrichtungen zu erhöhen. Das Auswärtige Amt hat umfassende Informationen zusammengestellt, um das Arbeitsfeld "Internationale Organisationen" transparent zu machen. Die entsprechenden Informationen des Auswärtigen Amtes findest du hier. |
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