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Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland
| Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
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Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist ein Ministerium der Bundesrepublik Deutschland. mit Hauptsitz in Bonn - im ehemaligen Bundeskanzleramt. Ein zweiter Dienstsitz befindet sich in Berlin im Europahaus. Das BMZ wurde 1961 zur Bündelung der bis dahin bei verschiedenen Ministerien angesiedelten Zuständigkeiten auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit unter der Bezeichnung Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gegründet. Vorgängerinstitution war das seit Bestehen der Bundesregierung existierende Bundesministerium für Angelegenheiten des Marshallplanes resp. für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit. Am 23. Januar 1993 wurde noch der Zusatz „und Entwicklung“ beigefügt. Die Bundesrepublik will in folgenden Bereichen die Entwicklung nachhaltig beeinflussen: Wirtschaft und Landwirtschaft, Handel, Verschuldung, Sozialsysteme, Umwelt- und Ressourcenschutz, Menschenrechte, Gleichberechtigung der Geschlechter, Partizipation, Abrüstung und Sicherheit. |
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| Deutsche Gesellschaft für Interntationale Zusammenarbeit
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Effizient, wirksam und partnerorientiert – so unterstützen wir Menschen und Gesellschaften in Entwicklungs-, Transformations- und Industrieländern dabei, eigene Perspektiven zu entwickeln und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Dafür steht die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Sie bündelt die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von Deutschem Entwicklungsdienst (DED) gGmbH, Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und Inwent Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH seit dem 1. Januar 2011 unter einem Dach. Als Bundesunternehmen unterstützen wir die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Ziele in der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Weltweit aktiv sind wir außerdem in der internationalen Bildungsarbeit. Die Partner der GIZ wollen ihre langfristigen Entwicklungsziele selbständig erreichen. Dafür bieten wir nachfrageorientierte, maßgeschneiderte und wirksame Dienstleistungen für nachhaltige Entwicklung an. Mit unserem ganzheitlichen, an Werten orientierten Vorgehen stellen wir die Teilhabe aller Beteiligten sicher. Dabei handeln wir immer im Sinne unseres Leitbildes für nachhaltige Entwicklung. In unserer Arbeit berücksichtigen wir politische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte und unterstützen so unsere Partner bei gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. So wird Entwicklung wirkungsvoll mitgestaltet. Das Unternehmen ist in vielen Arbeitsfeldern aktiv – die Bandbreite reicht von Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung über den Aufbau von Staat und Demokratie, die Förderung von Frieden, Sicherheit, Wiederaufbau sowie ziviler Konfliktbearbeitung, die Sicherung von Ernährung, Gesundheit und Grundbildung bis hin zu Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz. Wir unterstützen unsere Partner bei der Umsetzung ihrer Entwicklungsaufgaben auch durch Management- und Logistikdienstleistungen. In akuten Notsituationen führen wir Nothilfe- und Flüchtlingsprogramme durch. Als anerkannter Träger des Entwicklungsdienstes entsenden wir Fachkräfte als Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in die Partnerländer. Wir beraten unsere Auftraggeber und Partner in strategischen und konzeptionellen Fragen, vermitteln integrierte und rückkehrende Fachkräfte und fördern die Netzwerkbildung und den Dialog von Akteuren der Internationalen Zusammenarbeit. Die Weiterbildung unserer Partnerfachkräfte ist dabei ein wesentlicher Bestandteil unseres Angebots. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Programme bieten wir vielfältige Möglichkeiten, ihre gewonnenen Kontakte in Wert zu setzen. Darüber hinaus bieten wir jungen Menschen die Chance, weltweit Berufserfahrungen zu sammeln. Austauschprogramme für junge Berufstätige legen den Grundstein für erfolgreiches Arbeiten auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt. |
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| DED - Deutscher Entwicklungsdienst
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Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) ist einer der führenden europäischen Personalentsendedienste. Er wurde 1963 gegründet: Seither haben sich über 15.000 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer dafür eingesetzt, die Lebensbedingungen von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu verbessern. Gegenwärtig sind rund 1.000 Fachkräfte in 45 Ländern tätig. Sie treten für eine Minderung der Armut, selbstbestimmte nachhaltige Entwicklung und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Über die Personalentsendung im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit hinaus bietet der Deutsche Entwicklungsdienst auch Serviceleistungen für internationale Auftraggeber an. Der DED ist anerkannter Träger des Entwicklungsdienstes im Sinne des § 2 Entwicklungshelfer-Gesetz (EhfG). Er stellt gemäß Gesellschaftervertrag in Entwicklungsländern berufserfahrene Fachkräfte zur Mitarbeit in ihren Programmen und Projekten im staatlichen und privaten Bereich zur Verfügung; er fördert die Arbeit entwicklungsrelevanter Organisationen in Entwicklungsländern durch fachliche Beratung und den Aufbau lokaler Selbsthilfegruppen, und er führt Aufgaben des Zivilen Friedensdienstes durch; er organisiert die Entsendung von deutschen Entwicklungshelfern für den Freiwilligen Dienst der Vereinten Nationen (UNV). Die Entwicklungshelfer werden für eine Tätigkeitsdauer von zwei bis sechs Jahren (zuzüglich Vorbereitungszeit) angeworben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in dem angeforderten Beruf sowie zwei Jahre Berufserfahrung. Durch diese hohen Anforderungen - verglichen mit Freiwilligendiensten wie dem US-amerikanischen Peace Corps - arbeitet der DED durchweg mit qualifiziertem Personal. Seitens des DED wird großer Wert auf angemessenes, integratives Verhalten im Gastland sowie nach der Rückkehr auf ein Engagement in der Entwicklungspolitik gelegt. Ein kleiner Teil der Entwicklungshelfer leistet Entwicklungsdienst nach § 22 EhfG an Stelle von Wehr- oder Zivildienst ab. Die Mindestdauer für diesen Ersatzdienst beträgt zwei Jahre zuzüglich Vorbereitungszeit. |
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| GTZ - Gesellschaft für technische Zusammenarbeit
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Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern. Die GTZ ist ein Bundesunternehmen mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt am Main. Sie wurde 1975 als privatwirtschaftliches Unternehmen gegründet. Ihr Hauptauftraggeber ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Darüber hinaus ist sie tätig für andere Bundesressorts, für Regierungen anderer Länder, für internationale Auftraggeber wie die Europäische Kommission, die Vereinten Nationen oder die Weltbank sowie für Unternehmen der privaten Wirtschaft. Die GTZ nimmt ihre Aufgaben gemeinnützig wahr. Überschüsse werden ausschließlich wieder für eigene Projekte der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung verwendet. In mehr als 120 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas, den Transformationsländern Osteuropas und den Neuen Unabhängigen Staaten beschäftigt das Unternehmen gut 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; davon sind fast 9.000 einheimische Kräfte. Die GTZ ist in 92 Ländern mit eigenen Büros vertreten. In der Zentrale in Eschborn arbeiten rund 1.500 Personen. |
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| InWEnt - Internationale Weiterbildung und Entwicklung
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InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH ist eine 2002 durch Zusammenschluss der Deutschen Stiftung für internationale Entwicklung (DSE) und der Carl-Duisberg-Gesellschaft e.V. (CDG) entstandene Organisation für Personal- und Organisationsentwicklung in der internationalen Zusammenarbeit in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. InWEnt ist auch Träger der Entwicklungszusammenarbeit. Aufgabe der Organisation ist die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften, ihrer Institutionen und der übergeordneten politischen Ebene für eine nachhaltige und global gerechte Entwicklung. Inwent wird dazu weltweit tätig und arbeitet mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft am Aufbau internationaler Lerngemeinschaften. InWEnt erreicht jährlich etwa 55.000 Personen. Dabei setzt InWEnt Methoden von Seminaren über Dialogveranstaltungen bis hin zu E-Learningkursen ein. Ein Alumniprogramm soll die langfristige Wirkung der Programme unterstützen. Die etwa 820 Beschäftigten von InWEnt arbeiten an über 30 Standorten im In- und Ausland. In der InWEnt-Zentrale in Bonn sind etwa 500 Mitarbeiter tätig. Der Jahresetat beträgt rund 170 Millionen Euro. |
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| KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau - Entwicklungsbank
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Die KfW Entwicklungsbank ist die Entwicklungsbank des Bundes und der Länder. Armut verringern, Klima schützen, Frieden sichern und Globalisierung so gestalten, dass auch Menschen in den armen Regionen der Welt davon profitieren. Bis zum Jahr 2015 will die internationale Gemeinschaft diesen Zielen ein Stück näher kommen. Das heißt konkret: Ernährungssicherheit und Grundbildung für alle, gesundes Wirtschaftswachstum, das nicht auf Kosten der Umwelt geht; verlässliche Versorgung mit Energie, die das Klima schont, und für alle zugängliche Finanzdienstleistungen, die aus der Armut helfen. Als Entwicklungsbank arbeiten wir im Auftrag der Bundesregierung mit daran, diese Ziele zu erreichen. |
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