Die KfW Entwicklungsbank

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Die KfW Entwicklungsbank ist die deutsche Entwicklungsbank, verankert in der KfW-Bankengruppe. Wir haben rund 400 Mitarbeiter und arbeiten mit Partnern auf der ganzen Welt zusammen. Die nötigen Mittel bekommen wir aus dem Bundeshaushalt. Und wir mehren diese Haushaltsmittel nach Kräften, indem wir zusätzlich Geld auf dem Kapitalmarkt aufnehmen. Kapital, das unseren Partnern unmittelbar zugute kommt. Damit sind wir weit mehr als eine Bank: Finanzierungs- Know-how paart sich mit jahrzehntelanger entwicklungspolitischer Erfahrung, die unsere Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Disziplinen tagtäglich in unsere Arbeit einbringen.

Die KfW arbeitet im Auftrag der Bundesregierung daran, die Ziele der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu verwirklichen: Armut verringern, Klima schützen, Frieden sichern und Globalisierung so zu gestalten, dass besonders Menschen in ärmeren Regionen der Welt davon profitieren. Ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Partnerländer finanzieren, beraten und begleiten wir Entwicklungsvorhaben weltweit. Gemeinsam mit anderen Staaten, mit den Organisationen der Weltgemeinschaft, den Institutionen vor Ort helfen wir Menschen in den Partnerländern, ihre Lebensgrundlage dauerhaft zu verbessern.

| Werte und Kompetenzen

Unserem Handeln liegen Werte zu Grunde, an denen wir uns - wie die KfW Bankengruppe insgesamt - orientieren und die wir in unsere tägliche Arbeit mit den Partnerländern übersetzen. Humanität, Verantwortung, Marktwirtschaft, Nachhaltigkeit und Toleranz sind die Maßstäbe, an denen wir uns messen. Dabei handeln wir gleich in mehrerlei Hinsicht im deutschen Interesse. Denn mit den Programmen und Projekten der finanziellen Zusammenarbeit entstehen gute wirtschaftliche Beziehungen und Partnerschaften, von denen alle Beteiligten profitieren.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung verfügen wir in den zentralen entwicklungspolitischen Themen über international anerkannte Kernkompetenzen. Dazu gehören der Umwelt- und Klimaschutz, die Finanzsektorförderung und die Kommunalentwicklung. Wir unterstützen den Einsatz erneuerbarer Energien und Programme zur Steigerung der Energieeffizienz. Wir fördern Vorhaben der Wasserversorgung, aber auch der Abwasserentsorgung und der Abfallwirtschaft ebenso wie umweltverträgliche Transportkonzepte. Im Finanzsektor helfen wir beim Aufbau von Mikrofinanzinstitutionen und beraten die Partnerländer, bereits entwickelte Finanzmärkte an die internationalen Kapitalmärkte heranzuführen.

Da die Bedürfnisse unserer Partner sehr vielschichtig sind, ist unsere Kompetenz auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise der sozialen Infrastruktur gefragt. Hier stehen Bildung, Gesundheit und Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Mit Kommunalentwicklungsfonds fördern wir zielgruppennahe Investitionen und stärken dezentrale Entscheidungs- und Verwaltungsstrukturen.

| Der Auftrag der KfW Entwicklungsbank

Im Auftrag der Bundesregierung führen wir die Finanzielle Zusammenarbeit (FZ) durch. Sie ist eines der wichtigsten Instrumente der deutschen bilateralen Kooperation. Mit der FZ tragen wir dazu bei, die Armut zu mindern, die Globalisierung gerecht zu gestalten, die natürlichen Ressourcen zu schonen und den Frieden zu sichern. Unser Engagement ist an den Leitlinien der Bundesregierung ausgerichtet, die sich auf internationaler Ebene verpflichtet hat, die Ziele der UN-Millenniumserklärung, des Monterrey-Konsensus und der Paris-Deklaration mit zu verwirklichen.

Orientiert an den Bedürfnissen und Entwicklungsstrategien der Partnerländer finanzieren, beraten und begleiten wir Entwicklungsvorhaben weltweit. Oberstes Prinzip unserer Kooperation ist, Initiative, Eigenverantwortung und Kapazitäten unserer Partner zu stärken. Verantwortlich für Planung und Realisierung eines Projekts ist daher immer eine Institution im Partnerland. Meistens sind das staatliche Einrichtungen, manchmal aber auch private Unternehmen oder Nichtregierungsorganisationen.
Bedarfsgerechte Lösungen

In unserer Funktion als Entwicklungsbank übernehmen wir Mitverantwortung für den entwicklungspolitischen Erfolg der geförderten Vorhaben. Deshalb stehen wir unseren Partnern während der gesamten Laufzeit eines Vorhabens zur Seite. Durch den engen Dialog mit ihnen stärken wir die Kapazitäten und Kompetenzen der verantwortlichen Programm- und Projektträger und entwickeln mit ihnen bedarfsgerechte und dauerhafte Lösungen. Hierdurch verfügen wir über jahrzehntelang gewachsene Regionen-, Länder- und Sektorkenntnisse, die uns zu einem gefragten Ratgeber unserer Partner, der Bundesregierung, wie auch anderer Entwicklungsorganisationen machen.

Zum Beispiel Wasserversorgung: Bei den Vorhaben geht es um viel mehr als darum, Brunnen zu bohren oder Pumpen und Wasserleitungen zu verlegen. Damit Wasser regelmäßig und zu einem bezahlbaren Preis aus der Leitung fließt, benötigen die zuständigen Behörden fachlichen Rat dabei, Tarifsysteme zu etablieren, die Gesetzgebung anzupassen und Folgeinvestitionen systematisch zu planen. Regionale und lokale Wasserversorgungsunternehmen brauchen oft auch Unterstützung beim Aufbau von effizienten Betriebs- und Managementsystemen sowie bei der Aus- und Fortbildung ihres Personals. Dieses Know-how bieten wir gemeinsam mit der Finanzierung sowohl aus einer Hand als auch in Kooperation mit anderen deutschen und internationalen Entwicklungsorganisationen.

| Die Arbeitsweise der KfW Entwicklungsbank

Wir folgen bei der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) zwei wichtigen Prinzipien: Wir stärken die Eigenverantwortung des Partnerlandes (Ownership) und wir orientieren uns an nationalen Entwicklungsstrategien und Strukturen der Partnerländer (Alignment) .

Grundlage für die bilaterale Zusammenarbeit sind Vereinbarungen zwischen den Regierungen der Partnerländer und der Bundesregierung, die bei Regierungsverhandlungen (etwa alle zwei Jahre) getroffen werden. Die Partnerländer selbst schlagen im Rahmen dieser Vereinbarungen die Vorhaben für die Förderung vor und sind für deren Vorbereitung und Umsetzung verantwortlich. Die Programme und Projekte, die wir unterstützen, durchlaufen in der Regel den gleichen Zyklus der Bearbeitung.

Alle Stufen unterliegen dabei einem umfassenden System der Qualitätssicherung. Von der Idee bis zur Projektprüfung, von der Umsetzung über die Inbetriebnahme bis zur Schlussprüfung. Weil wir wollen, dass die Projekte in der FZ nicht punktuell wirken, sondern strukturelle Veränderungen schaffen, prüfen wir sehr genau, ob die Vorhaben diesem Ziel dienen. Den Erfolg unserer Arbeit messen wir vor allem an der Frage: Was haben wir für die Menschen bewirkt?
Wissens-Transfer

Wir begleiten ein Vorhaben sehr aufmerksam, Schritt für Schritt, und wir stehen unseren Partnern während des gesamten Projektverlaufs mit Rat und Tat zur Seite. Bei auftretenden Problemen entwickeln wir im Dialog gemeinsam Lösungen. Das sichert den Wissens-Transfer und fördert den Aufbau von Kapazitäten beim Partner. Denn jedem neuen Vorhaben kommt damit die umfangreiche Erfahrung zugute, die wir zuvor bei ähnlichen Förderobjekten gesammelt haben. Projektabnahme und Schlussprüfung ergänzen dieses System.

Wenn ein Projekt fertig gestellt ist, gerät es bei uns nicht aus dem Blick. Denn wir wünschen uns, dass sich am Ende der Kreis auch wirklich schließt. Wir sind erst dann zufrieden, wenn die unabhängige Evaluierung drei bis fünf Jahre nach Fertigstellung und Abnahme bestätigt, dass wir die Lage der Menschen in der Region nachhaltig verbessern konnten. Immerhin hat die Evaluierung in den vergangenen Jahren eine Erfolgsquote von rund 75 Prozent ergeben - ein Erfolg, der verpflichtet.

| Jobs und Karriere

Um die Millenniumsziele zu erreichen, die Armut bis zum Jahr 2015 auf der ganzen Welt zu halbieren, sind noch enorme Anstrengungen nötig. Die Bundesregierung hat sich mehrfach zu diesem Ziel bekannt und zugesagt, ihre Leistungen weiter zu erhöhen. Das stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen - Entwicklungs- und Geberländer gleichermaßen. Denn es geht jetzt darum, die steigenden Mittel effizient, wirksam und nachhaltig zum Nutzen der Menschen einzusetzen.
Für uns hat das eine deutliche Ausweitung unserer Fördertätigkeit zur Folge. Zusätzlich zu den Mitteln des Bundes, setzen wir in der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) verstärkt Mittel ein, die wir auf dem Kapitalmarkt aufnehmen. Damit erhöhen wir das Volumen und die Sichtbarkeit der deutschen öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit und bringen unsere Stimme verstärkt in die internationale Diskussion ein.

Damit uns das künftig weiterhin gelingt, brauchen wir mehr Mitarbeiter/innen. Wir werden unseren Personalbestand in nächster Zeit substanziell verstärken. Wir brauchen Menschen, die sich langfristig für die Entwicklungszusammenarbeit interessieren und die über eine hohe persönliche und soziale Kompetenz verfügen. Denn wir haben ständig mit anderen Kulturen zu tun, beraten die Bundesregierung und unsere Partner in den Entwicklungsländern, koordinieren uns mit anderen Gebern. All das erfordert fundierte Fremdsprachenkenntnisse genauso wie ein offenes Denken, eine gute Portion Anpassungsfähigkeit, aber auch interkulturelle Sensibilität und Kommunikationsfähigkeit.

Die Aufgaben in der KfW Entwicklungsbank sind vielfältig und anspruchsvoll. Unsere Mitarbeiter/innen müssen - schon aufgrund unseres Rotationssystems - flexibel sein und gut im Team arbeiten können. Als Bank brauchen wir natürlich Ökonomen, aber nicht nur.
Eine Chance für Quereinsteiger. Wir suchen überwiegend Generalisten, die auf verschiedenen Gebieten einsetzbar sind. Das können Experten unterschiedlichster Disziplinen sein wie zum Beispiel Politologen oder Ethnologen, Agrarwissenschaftler, Geografen oder Ingenieure - sofern sie ein abgeschlossenes Studium haben und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse mitbringen.

Über unser FZ-Trainee-Programm bieten wir Berufsanfängern den Einstieg und eine langfristige Berufsperspektive. Wir geben aber auch Quereinsteigern eine Chance: Wer entwicklungspolitisch orientiert ist und entsprechende Berufserfahrung mitbringt, ist für uns interessant. Besonders willkommen sind auch Spezialisten vor allem, wenn sie den Gebieten Finanzsektorentwicklung, Klima/Umweltschutz und Wasser versiert sind.Von unseren Mitarbeiter/innen erwarten wir die Bereitschaft, für mehrere Jahre ins Ausland zu gehen. Die Arbeit „draußen“ wird immer wichtiger: Unsere Präsenz in den Partnerländern bauen wir immer weiter aus im Einklang mit den Anforderungen an eine moderne Entwicklungszusammenarbeit, die an Ort und Stelle präsent und verankert ist.

Das heißt, unsere Mitarbeitern/innen arbeiten wechselweise in den Auslandsbüros oder bei den nationalen, europäischen und internationalen Organisationen. Flexibilität ist auch am Frankfurter Arbeitsplatz gefragt. Die KfW Bankengruppe verfügt zudem mit ihren verschiedenen Fördertätigkeiten über einen großen internen Arbeitsmarkt, der noch zusätzliche Möglichkeiten bietet, etwa in der inländischen Wirtschaftsförderung. Auf unsere neuen Mitarbeiter wartet in der KfW Entwicklungsbank eine spannende Aufgabe in einem dynamischen und internationalen Umfeld.

| Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) ist ein Unternehmen der KfW-Bankengruppe. Ihre Aufgabe ist es, private unternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Reformländern zu fördern. Die DEG will damit zu einem nachhaltigen Wachstum und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen vor Ort beitragen. Dazu stellt sie privaten Unternehmen langfristiges Kapital für Investitionen in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung.

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